Die passende Reinigungshäufigkeit zu finden, ist wichtig für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage. Zu seltene Reinigung kann den Ertrag mindern, übermäßige Wartung bringt hingegen keinen zusätzlichen Nutzen. Wie sieht also ein sinnvoller Rhythmus aus?
Für die meisten Wohn- und Gewerbeanlagen in städtischer oder stadtnaher Umgebung gilt eine zweimal jährliche Reinigung als gute Orientierung.
Standortfaktoren, die den Bedarf beeinflussen
- Nähe zu landwirtschaftlichen Flächen: Während Aussaat und Ernte entsteht vermehrt Erdstaub.
- Waldreiche Gebiete: Frühlingspollen und Herbstlaub bilden eine organische Schicht.
- Nähe zu stark befahrenen Straßen: Rußpartikel bilden einen öligen Film, der durch Regen kaum entfernt wird.
- Industrielle Umgebung: Feinstaub kann mehr als zwei Reinigungen pro Jahr sinnvoll machen.
Läuft Ihre Anlage auf voller Leistungsfähigkeit?
Lassen Sie nicht zu, dass Verschmutzung Ihren Ertrag schmälert. Fordern Sie eine kostenlose Einschätzung für eine professionelle Reinigung mit vollentsalztem Wasser an.
Unverbindliche Anfrage. Ihre Daten bleiben streng vertraulich (DSGVO-konform).
Ein möglicher Reinigungskalender
Frühlingsbeginn (März–April): Rückstände des Winters entfernen und die Anlage auf die sommerliche Sonneneinstrahlung vorbereiten.
Ende des Herbstes (November): nach Laubfall und Pollenflug, damit sich im Winter keine Ablagerungen festsetzen.
Warnsignale, auf die Sie achten sollten
- Ein Leistungsabfall in Ihrer Monitoring-App.
- Sichtbare Spuren von Vogelkot oder Moos an den Rahmen.
- Helle Kalkablagerungen nach Regen und anschließender Sonneneinstrahlung.
- Module unter Laubbäumen oder Stromleitungen.
- Anlage seit mehr als 24 Monaten ohne professionelle Wartung.